Santa Barbara wird sehr gerne, ob ihre Ähnlichkeit zur französischen und italienischen Reviera, als Hauptstadt der „American Reviera“ bezeichnet. Mit dem Begriff „Reviera“ werden Küstenabschnitte in exklusiver Lage etikettiert, die sich gut vermarkten lassen. Die Stadt Santa Barbara ist die teuerste Wohngegend in den USA. Der Preis für eine Immobilie liegt in Santa Barbara doppelt so hoch wie im übrigen Kalifornien. Im Stadtbezirk Montecito von Santa Barbara konzentriert sich die gehobene Einkommensschicht. Das mittlere Einkommen ist hier dreimal so hoch wie das Durchschnittseinkommen in den restlichen Teilen der Vereinigten Staaten.
Die spanischen Wurzeln von Santa Barbara findet man an jeder Ecke. Vor allem einige Bauwerke zeugen von den ruhmreichen Kolonialzeiten Spanischer Seefahrer. Das Santa Barbara noch heute ein spanisch-mexikanische Flair versprüht, liegt vor allem an seiner strategischen Bedeutung in der Geschichte. Santa Barbara war zu Zeiten der Spanischen Eroberungskriege ein wichtiger Handels- und Verkehrsposten auf den Camino Real. Die Camino Real waren eine Gruppe altzeitlicher „Autobahnen“ im spanischen Kolonialreich Amerika. Die ersten wissenschaftlichen Schritte in Kalifornien begannen hier in Santa Barbara. Die Universität von Santa Barbara gehörte zu einer der ersten Universitäten in Kalifornien, die allesamt dem Verbund „University of California“ untergeordnet sind.

Kennzeichnend für Santa Barbara ist eine mediterrane Wetterlage, die dem europäischen Mittelmeerklima sehr ähnlich ist und der Stadt eine tropische Atmosphäre verleiht. So finden sich im Stadtbild von Santa Barbara eine Vielzahl von Palmen wieder. Auch der Weinbau wird durch das mediterrane Klima der Region begünstigt. Nicht nur die Flora, auch die Fauna von Santa Barbara gilt als sehr speziell. So wird die Seebrücke der Stadt von Pelikanen bevölkert und der nahe liegende Kanal von Grauwalen genutzt. Santa Barbara besitzt rund 90.000 Einwohner und liegt 150 Kilometer nördlich von Los Angeles direkt an der kalifornischen Küste.
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